Abraham ben Samuel Cohen of Lask
18th-century Jewish activist
Abraham ben Samuel Cohen von Lask war ein prominenter jüdischer Aktivist des 18. Jahrhunderts, der sein Leben dem Wohlergehen der polnischen Juden in Eretz Yisrael widmete. Im Jahr 1785 zog er nach Jerusalem, begann jedoch bald eine Reise durch Europa, um Spenden für die polnische jüdische Gemeinde zu sammeln, wobei Amsterdam seine wichtigste Operationsbasis war. Seine unermüdlichen Bemühungen als Agent für diese Sache spiegeln sein tiefes Engagement für die jüdische Gemeinde wider.
Als frommer Asket führte Abraham ben Samuel Cohen von Lask ein Leben außergewöhnlicher Strenge, geprägt von intensiver geistlicher Disziplin. Er fastete sechs Tage der Woche und reservierte den Sabbat für üppiges Festmahl. Seine Hingabe an das Studium der Tora war unerschütterlich, oft verbrachte er ganze Tage und Nächte in ihren Lehren, stand dabei über lange Zeiträume hinweg aufrecht. Trotz seines asketischen Lebensstils besaß er ungewöhnliche körperliche Kraft. Abrahams Leben endete tragisch, wobei Berichte nahelegen, dass er in Safed starb, entweder als Folge eines Aufstands, der durch Proteste gegen übermäßige Besteuerung ausgelöst wurde, oder als Strafe durch die Türken, wobei seine letzte Ruhestätte in Safed liegt, wo er 1799 begraben wurde.