Colette Aboulker-Muscat

Algerian-born teacher and writer (1909-2003)

Colette Aboulker-Muscat war eine vielseitige Persönlichkeit, die 1909 in Algerien geboren wurde und als Lehrerin, Schriftstellerin und Naturheilerin bedeutende Beiträge leistete. Ihr frühes Leben war von Mut geprägt, da sie an der Seite ihres Vaters, Dr. Henri Samuel Aboulker, und ihres Bruders Jose Aboulker an der Résistance-Bewegung in Vichy-Algerien teilnahm. Diese tapfere Unternehmung brachte ihr 1948 den renommierten Croix-de-Guerre-Preis ein. Aboulker-Muscats akademische Bestrebungen führten sie zur Sorbonne, wo sie Philosophie studierte und später unter der Anleitung des französischen Psychotherapeuten Robert Desoille in die Psychologie eintauchte.

Aboulker-Muscats Faszination für mentale und Traumvorstellungen wurde zum Eckpfeiler ihrer Lebensarbeit. Als Praktikerin der Kabbala des Lichts erforschte sie das Heilungspotenzial dieser Vorstellungsformen. 1954 zog sie nach Jerusalem, eine Stadt, die zu ihrem Zuhause und einem Zentrum für ihre spirituellen und literarischen Bemühungen wurde. Ihre Schriften über das Thema mentale und Traumvorstellungen kulminierten in der Verfassung von fünf Büchern. Aboulker-Muscats Beiträge zur Gemeinschaft wurden 1995 anerkannt, als sie mit dem renommierten Yakir-Yerushalayim-Preis geehrt wurde. Sie verstarb 2003 und hinterließ ein Erbe, das weiterhin die Erforschung der Bereiche des Judentums, der Naturheilkunde und der transformierenden Kraft der Vorstellungen inspiriert.