Marie-Théodore Ratisbonne
katholischer Ordensgründer
Marie-Théodore Ratisbonne war ein Franzose, der in seinem Leben eine bedeutende Veränderung erlebte, indem er vom Judentum zum Katholizismus konvertierte. Geboren 1802, würde er einen Weg der Hingabe verfolgen und zum katholischen Priester und schließlich zum Missionar werden. Obwohl sein früher Hintergrund in einer Geschäftsumgebung verwurzelt war, lag seine wahre Berufung im Bereich der Spiritualität.
Als Priester widmete sich Ratisbonne seinem Glauben und sein Engagement führte zur Gründung der Kongregation Unserer Lieben Frau von Sion. Dieses Vorhaben wurde nicht allein unternommen, da er von seinem Bruder, Marie-Alphonse Ratisbonne, begleitet wurde, der seine Vision und Leidenschaft teilte. Zusammen arbeiteten sie auf die Ziele ihrer Kongregation hin, wobei Marie-Théodore Ratisbonne weiterhin bis zu seinem Tod im Jahr 1884 diente. Durch sein Lebenswerk hinterließ Ratisbonne ein bleibendes Erbe, das seine Hingabe an seinen Glauben und seine Gemeinde widerspiegelte.