Moshe Ha-Elion

Greek concentration camps survivor (1925–2022)

Moshe Ha-Elion war ein griechischer Holocaust-Überlebender und Schriftsteller, der 1925 geboren wurde. Er erlitt während des Zweiten Weltkriegs immense Härte, überlebte die berüchtigten Konzentrationslager von Auschwitz, Mauthausen, Melk und Ebensee sowie den brutalen Todesmarsch. Seine Erfahrungen während dieser Zeit würden später als Grundlage für seine literarischen Werke dienen. Ha-Elion ließ sich in Israel nieder, wo er ein Leben und eine Familie aufbaute und schließlich Vater von zwei Kindern, sechs Enkelkindern und neun Urenkelkindern wurde.

Als Schriftsteller verfasste Moshe Ha-Elion eine Memoiren mit dem Titel "Die Straßen der Hölle", in der er seine Erfahrungen in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern schildert. Neben seiner Memoiren schrieb er drei Gedichte in Ladino, "La djovenika al lager", "Komo komian el pan" und "En marcha de la muerte", die unter dem Titel "En los Kampos de la Muerte" veröffentlicht wurden. Ha-Elion zeigte auch seine sprachliche Vielseitigkeit, indem er Homers Odyssee ins Ladino übersetzte. Durch seine Schriften teilte er seine Geschichte mit der Welt und hinterließ ein Erbe, das ihn überdauern würde. Moshe Ha-Elion verstarb 2022 im Alter von 97 Jahren.