Zair Azgur
sowjetischer Bildhauer
Sair Asgur war ein bekannter sowjetischer belarussischer Bildhauer, der während der Sowjetzeit wesentliche Beiträge zur Kunst leistete. Geboren im Gouvernement Mogilew, begann Asgur seine künstlerische Laufbahn mit einem Studium in seiner Heimatstadt von 1922 bis 1925. Anschließend zog er nach Leningrad, um seine Ausbildung am Wchutein von 1925 bis 1928 fortzusetzen. Asgurs Talent war bereits in jungen Jahren erkennbar, als er sein Werk erstmals 1923 auf einer Ausstellung präsentierte.
Asgurs Karriere umfasste mehrere Jahrzehnte, in denen er an zahlreichen Projekten arbeitete, darunter die Schaffung von Reliefs für das Opernhaus in Minsk. Insbesondere bekannt war er für seine Porträtbüsten von Kriegshelden und Militärpersonen, die er in den 1940er Jahren schuf. Seine Arbeit erhielt internationale Anerkennung und brachte ihm 1958 auf der Weltausstellung in Brüssel eine Silbermedaille für seine Statue von Rabindranath Tagore ein. Asgur entwarf auch mehrere Denkmäler, darunter solche in Luhansk, Minsk, Borodino, Suzdal und Leninogorsk. Seine Skulpturen wurden später in Städten wie Bukarest und Paris ausgestellt und festigten damit seinen Ruf als geschickter Künstler.