Zvi Yehuda Kook
israelischer Rabbiner
Zvi Yehuda Kook war eine herausragende Figur im religiösen Zionismus, die als wichtiger Führer und ultranationalistischer orthodoxer Rabbiner diente. Geboren 1891, war er der Sohn von Abraham Isaac Kook, einem sehr einflussreichen Rabbiner, der das Amt des ersten aschkenasischen Oberrabbiners des britischen Mandatsgebiets Palästina innehatte. Diese Abstammung spielte eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung von Zvi Yehudas eigenem spirituellen und ideologischen Weg.
Als führender Exponent des religiösen Zionismus entwickelte Zvi Yehuda Kook zusammen mit seinem Vater den philosophischen und theologischen Rahmen, der als Kookianischer Zionismus bekannt ist. Diese Ideologie würde schließlich zur dominanten Form des religiösen Zionismus werden. Neben seinen Beiträgen zur Bewegung bekleidete Zvi Yehuda Kook das angesehene Amt des Rosh Yeshiva, oder Dekan, der Mercaz HaRav-Jeschiwa, und festigte so seinen Einfluss auf jüdisches Denken und Bildung. Er verstarb 1982 und hinterließ ein bleibendes Erbe im Bereich des Judentums.