Chaim Madar
Tunisian rabbi (1933–2004)
Chaim Madar war ein prominenter tunesischer Rabbiner, der 1933 geboren wurde und eine bedeutende Rolle in der jüdischen Gemeinde des Landes spielte. Er diente als Oberrabbiner Tunesiens und bot der Gemeinde spirituelle Führung und Leitung. Seine Hingabe und sein Einfluss gingen über seine Amtszeit als Oberrabbiner hinaus, da er auch nach seiner Einwanderung nach Israel weiterhin als verehrter spiritueller Führer galt.
Der Tod von Rabbiner Madar im Jahr 2004 wurde von verschiedenen Seiten mit Beileidsbekundungen aufgenommen, darunter auch von dem tunesischen Präsidenten Zine El Abidine Ben Ali. Zu seinen Ehren fanden Trauerfeiern in zwei bekannten Synagogen statt: der Synagoge Beit Mordechai in La Goulette, Tunis, und der Synagoge El Ghriba auf der Insel Djerba, wo er den größten Teil seines Lebens verbracht hatte. Diese Ehrung spiegelte die Wertschätzung wider, die ihm von der Gemeinde in Tunesien und darüber hinaus entgegengebracht wurde, und markierte das Ende eines bemerkenswerten Lebens, das dem Dienst an der jüdischen Gemeinde gewidmet war.