Edwin S. Shneidman
US-amerikanischer Klinischer Psychologe und Professor für Thanatologie
Edwin S. Shneidman war ein herausragender amerikanischer Klinischer Psychologe, der wesentliche Beiträge zu den Bereichen Suizidologie und Thanatologie leistete. Geboren 1918, widmete er seine Karriere dem Verständnis und der Bekämpfung der komplexen Probleme rund um den Tod und den Suizid. Shneidmans Arbeit hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung von Strategien und Behandlungen, die darauf abzielen, Todesfälle durch Suizid zu verhindern.
1958 gründete Shneidman zusammen mit seinen Kollegen Norman Farberow und Robert Litman das Los Angeles Suicide Prevention Center. Diese Pionierinstitution spielte eine entscheidende Rolle bei der Erforschung von Suizid und der Entwicklung innovativer Ansätze für Krisenintervention und Behandlung. Durch seine Arbeit im Zentrum half Shneidman, eine Grundlage für das Studium und die Verhütung von Suizid zu schaffen und hinterließ so ein bleibendes Erbe im Bereich der Psychologie. Er verstarb 2009 im Alter von 91 Jahren und hinterließ ein bemerkenswertes Werk, das weiterhin die Forschung und Praxis in der Suizidologie und Thanatologie beeinflusst.