Jacqueline Mates-Muchin

American rabbi

Jacqueline Mates-Muchin ist eine amerikanische Rabbinerin, die als erste chinesisch-amerikanische Rabbinerin der Welt Geschichte geschrieben hat. In San Francisco in eine multikulturelle Familie hineingeboren, ist ihre Herkunft eine einzigartige Mischung aus chinesisch-amerikanischen und österreichisch-jüdischen Wurzeln. Die Familie ihres Vaters immigrierte in die Vereinigten Staaten aus Österreich, nachdem sie den Holocaust überlebt hatte, während ihre Mutter eine zweite Generation chinesisch-amerikanischer Abstammung ist. Diese vielfältige Herkunft hat wahrscheinlich ihre Perspektive und ihren Ansatz in ihrer Arbeit in der jüdischen Gemeinde beeinflusst.

Der akademische und berufliche Werdegang von Rabbinerin Mates-Muchin ist von bemerkenswerten Meilensteinen geprägt. Sie wurde 2002 von dem renommierten Hebrew Union College-Jewish Institute of Religion in New York ordiniert. Nach ihrer Ordination diente sie als Assistenzrabbinerin in Buffalo, New York, bevor sie 2005 der Temple Sinai in Oakland, Kalifornien beitrat. Ihre Führung und ihr Engagement brachten ihr 2015 die Position der Seniorrabbinerin am Temple Sinai ein, ein Novum für eine weibliche Rabbinerin in der Synagoge. Rabbinerin Mates-Muchin ist auch eine engagierte Familienperson, verheiratet und Mutter von vier Kindern. Im Laufe ihrer Karriere hat sie zahlreiche Auszeichnungen für ihre akademischen Leistungen und ihren Dienst an der Gemeinde erhalten.