Miri Gold
Israeli rabbi
Miri Gold ist eine israelische Rabbinerin, die im Bereich des Judentums wichtige Schritte unternommen hat. Geboren in Detroit, zog sie 1977 nach Kibbutz Gezer, wo sie schließlich eine Führungsrolle in der Gemeinde übernahm. Als geistige Führerin der Gemeinde leitete Gold die Feiern an den Hohen Feiertagen und begleitete Kinder bei ihrer Vorbereitung auf ihre Bat-Mitzwahs und Bar-Mitzwahs. Ihr Weg zur Rabbinerin begann 1994, als sie am Hebrew Union College - Jewish Institute of Religion einschrieb, einer prominenten Einrichtung, die mit der Reformbewegung verbunden ist.
Die Ordination von Gold im Jahr 1999 markierte den Beginn ihrer Karriere als Rabbinerin, obwohl sie Herausforderungen in Bezug auf Anerkennung und Finanzierung zu überwinden hatte. Anfangs wurde ihr Gehalt von der Gemeinde gedeckt, da die israelische Regierung zu diesem Zeitpunkt nicht-orthodoxe Rabbiner nicht anerkannte. Unbeirrt reichte Gold 2005 eine Petition beim israelischen Obersten Gerichtshof ein, um eine Änderung dieser Politik zu erreichen. Ihre Bemühungen führten schließlich 2012 zu einem Durchbruch, als der israelische Generalstaatsanwalt eine Entscheidung traf, die es Gold ermöglichte, als erste nicht-orthodoxe Rabbinerin in Israel ein Gehalt aus Steuergeldern zu erhalten. Dieser Meilenstein markierte einen wichtigen Erfolg für Gold und einen großen Schritt nach vorn für das nicht-orthodoxe Judentum in Israel.