Alfred Döblin

deutscher Arzt und Schriftsteller (1878–1957)

Alfred Döblin war ein deutscher Romancier, Essayist und Arzt, dessen literarische Karriere über ein halbes Jahrhundert reichte. Geboren 1878, ist er für seine bedeutenden Beiträge zum deutschen literarischen Modernismus bekannt. Sein bedeutendstes Werk, der Roman Berlin Alexanderplatz, wurde 1929 veröffentlicht und ist zu einem Markenzeichen seines Schreibens geworden. Döblins Werk ist durch seine Vielfalt gekennzeichnet, die eine breite Palette von Genres und Stilen umfasst, von historischen Romanen bis hin zu Science-Fiction und Stadtnovellen.

Döblins produktive Schreibkarriere hat ein umfangreiches Werk hervorgebracht, darunter über ein Dutzend Romane, mehrere Dramen, Hörspiele und Drehbücher sowie Essays, philosophische Abhandlungen und Briefe. Sein erster Roman, Die drei Sprünge des Wang-lung, wurde 1915 veröffentlicht, während sein letzter Roman, Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende, 1956 erschien, nur ein Jahr vor seinem Tod 1957. Die schiere Menge seiner Werke ist ein Zeugnis für sein Engagement für sein Handwerk, mit seinem Gesamtwerk, das über dreißig Bände umfasst und von renommierten deutschen Verlagshäusern neu veröffentlicht wurde. Durch sein Schreiben hat Döblin einen unvergleichlichen Stempel auf den deutschen literarischen Modernismus gesetzt und seinen Platz als einer der wichtigsten Figuren seiner Zeit gefestigt.