Hans Krebs (biochemist)
deutscher, später britischer Mediziner und Biochemiker
Sir Hans Adolf Krebs war ein renommierter deutsch-britischer Biochemiker, der wesentliche Beiträge zum Bereich der zellulären Atmung geleistet hat. Geboren im Jahr 1900, widmete Krebs seine Karriere dem Verständnis der biochemischen Prozesse, die innerhalb lebender Zellen ablaufen, insbesondere im Kontext der Energiegewinnung aus Nahrung und Sauerstoff. Seine Pionierarbeit auf diesem Gebiet führte zu einem tieferen Verständnis der komplexen Mechanismen, die die Lebensprozesse antreiben.
Zu Krebs' bemerkenswertesten Errungenschaften gehören die Entdeckung des Citronensäurezyklus und des Harnstoffzyklus, zwei entscheidende Sequenzen chemischer Reaktionen, die in den Zellen der meisten Organismen stattfinden. Der Citronensäurezyklus, oft als "Krebs-Zyklus" bezeichnet, ermöglicht es Zellen, Energie aus Nahrung und Sauerstoff zu gewinnen, und brachte Krebs 1953 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ein. Darüber hinaus führte seine Arbeit mit Hans Kornberg zur Entdeckung des Glyoxylatzyklus, einer Variante des Citronensäurezyklus, die in bestimmten Pflanzen, Bakterien und Pilzen vorkommt. Krebs verstarb 1981 und hinterließ ein Erbe bahnbrechender Forschung, die einen tiefgreifenden Einfluss auf das Gebiet der Biochemie hatte.