Merton Miller
US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften
Merton Miller war ein prominenter amerikanischer Ökonom, der für seine bahnbrechenden Beiträge zum Bereich der Wirtschaftswissenschaften bekannt ist. Geboren 1923, hatte Millers Arbeit einen bleibenden Einfluss auf das Verständnis der Unternehmensfinanzen, insbesondere durch seine Zusammenarbeit am Modigliani-Miller-Theorem. Eingeführt 1958, forderte dieses grundlegende Konzept die herkömmliche Weisheit heraus, indem es nahelegte, dass die Verschuldungs-Eigenkapital-Struktur eines Unternehmens wenig Auswirkungen auf seinen Gesamtwert hat.
Millers herausragende Karriere war geprägt von einer langjährigen Zugehörigkeit zur Booth School of Business der University of Chicago, wo er den größten Teil seiner akademischen Laufbahn verbrachte. Der Höhepunkt seines Lebenswerks wurde 1990 anerkannt, als er zusammen mit den bekannten Ökonomen Harry Markowitz und William F. Sharpe den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt. Miller verstarb 2000 und hinterließ ein Erbe einflussreicher Forschung, das das Gebiet der Wirtschaftswissenschaften weiterhin prägt.