Michael Rosbash
US-amerikanischer Molekular- und Chronobiologe
Michael Rosbash ist ein renommierter amerikanischer Genetiker und Chronobiologe, der 1944 geboren wurde. Er hat sich als bedeutende Figur auf dem Gebiet der Biologie etabliert und ist derzeit Professor und Forscher an der Brandeis University sowie Forscher am renommierten Howard Hughes Medical Institute. Rosbashs Forschung hat maßgeblich dazu beigetragen, unser Verständnis der circadianen Uhren zu erweitern, wobei seine Forschungsgruppe bedeutende Meilensteine erreicht hat, darunter die Klonierung des Drosophila-Periodengens im Jahr 1984.
Rosbashs Beiträge zum Gebiet der Chronobiologie wurden weitgehend anerkannt, wobei seine Forschungsgruppe bemerkenswerte Entdeckungen gemacht hat, wie etwa die Identifizierung des Cycle-Gens, des Clock-Gens und des Cryptochrom-Photorezeptors bei Drosophila im Jahr 1998. Seine Arbeit, insbesondere der Vorschlag der Transkriptions-Übersetzungs-Negativen-Rückkopplungsschleife für circadiane Uhren im Jahr 1990, war sehr einflussreich. Rosbashs Errungenschaften haben ihm zahlreiche Ehrungen eingebracht, darunter die Wahl in die National Academy of Sciences im Jahr 2003 und, bemerkenswerterweise, den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin im Jahr 2017, den er sich mit Michael W. Young und Jeffrey C. Hall für ihre Entdeckungen der molekularen Mechanismen, die den circadianen Rhythmus kontrollieren, teilte.