Shalom Ullmann
Shalom Charif Ullmann war ein prominenter ungarischer Talmudgelehrter des frühen 19. Jahrhunderts. Er hatte rabbinische Positionen in mehreren Orten inne, darunter in Fürth und in der Stadt Boldogasszony, auch bekannt als Frauenkirchen, im Bezirk Wieselburg. Als geachtete Persönlichkeit auf seinem Gebiet war Ullmann der Studium und Interpretation talmudischer Texte verpflichtet.
Ullmanns wissenschaftliche Beiträge umfassen die Veröffentlichung von "Dibre Rash" im Jahr 1826, ein umfassendes Werk mit Anmerkungen zu verschiedenen talmudischen Traktaten. Neben seinen akademischen Bestrebungen war er auch ein Familienmensch mit einem bemerkenswerten Erbe. Ullmann hatte zwei Söhne, Shlomo Zalman und Avraham, wobei Letzterer in seine Fußstapfen trat und Rabbiner wurde, genau wie sein Enkel David, der als Rabbiner von Lackenbach diente. Durch seine Familie und Schriften erstreckte sich Ullmanns Einfluss über sein eigenes Leben hinaus und hinterließ einen bleibenden Eindruck auf das Judentum.